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Weil der Stadt: Hostert und Hambach setzen Gemeinschaftsschul-Tour fort

Veröffentlicht am 03.10.2020 in Aktuelles
Jan Hambach Gemeinschaftsschul-Tour
Hostert und Hambach setzen Gemeinschaftsschul-Tour fort

Nach der Corona-bedingten Pause, setzten die SPD-Kreisvorsitzende und Regionalrätin Jasmina Hostert sowie ihr Stellvertreter und Kreisrat Jan Hambach ihre Gemeinschaftsschule-Tour in Weil der Stadt fort. Beide informieren sich bei ihrer Tour an den zahlreichen Gemeinschaftsschul-Standorten im Landkreis über die Entwicklung der 2012 eingeführten Schulform und die konkrete Ausgestaltung sowie Akzeptanz vor Ort.

Hostert und Hambach ziehen ein positives Fazit aus dem Gespräch mit Schulleiterin Sascha Sauter: „Die Heinrich-Steinhöwel-Gemeinschaftsschule hat zwischenzeitlich ihren festen Platz in Weil der Stadt und ist eine attraktive Schule für die Schüler*innen und Eltern. Das macht sich auch bei den konstant guten Anmeldezahlen bemerkbar.“

 

„Wir haben bisher an jeder Gemeinschaftsschule mit auf den Weg bekommen, dass es wichtig wäre, unser Schulsystem zu vereinfachen und uns endlich auf zwei Schulformen zu konzentrieren: Gemeinschaftsschulen und Gymnasien. Damit könnten wir die vorhandenen Ressourcen, von Lehrkräften, über Räumlichkeiten, bis hin zu finanziellen Mitteln, viel besser konzentrieren und würden die Verunsicherung bei den Eltern reduzieren“, so Hostert und Hambach. Beide wollen diese Forderung nach einem Zweisäulenmodell mit in den anstehenden Landtagswahlkampf nehmen. Hambach als Landtagskandidat seiner Partei. Hostert will die Forderung als stellvertretende SPD-Landesvorsitzende im Landtagswahlprogramm verankern. Der große Vorteil der Gemeinschaftsschulen sei, dass hier auf die individuellen Stärken und Schwächen der Kinder eingegangen würde und auch die Persönlichkeitsentwicklung eine wichtige Rolle spiele.

 

Sascha Sauter thematisierte bei dem Gespräch auch eine engere Kooperation oder gar Zusammenlegung von Gemeinschaftsschulen und sonderpädagogischen Schulen, um so Synergien zu nutzen und der UN-Forderung nach mehr Inklusion Rechnung zu tragen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Digitalisierung der Schulen. „Es ist gut, dass die Schulen für die Anschaffung von Tablets, Whiteboards und anderen technischen Geräten ordentlich Geld bekommen. Wichtig wird aber sein, dass es auch zukünftig eine verlässliche Finanzierung gibt, beispielsweise wenn Ersatzanschaffungen im Raum stehen. Zudem benötigen die Schulen digitale Hausmeister, die sich um den richtigen Einsatz kümmern. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass eine Lehrerin sich zufällig technisch gut auskennt und nebenher die Geräte wartet. Wir könnten uns daher vorstellen, dass mehrere Schulen - unterstützt vom Land - gemeinsam einen digitalen Hausmeister einstellen“, so Hostert und Hambach abschließend.

 

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